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Leonardo da Vinci fördert die Harmonisierung von Weiterbildungsabschlüssen zur Verbesserung der beruflichen Mobilität

Langzeitarbeitslose haben nicht nur in Deutschland sondern auch im übrigen Europa besondere Nachteile, einen für sie erreichbaren Arbeitsplatz zu erhalten.
Der Mangel an Arbeitsplätzen für An- und Ungelernte führt dazu, dass Personen ohne abgeschlossene Berufsausbildung keiner Berufserfahrung erwerben können und deshalb in der Gefahr sind, auf Dauer auf Transfereinkommen und damit auf staatliche Hilfe angewiesen zu sein. Das durch das Europäische Weiterbildungsprogramm LEONARDO DA VINCI geförderte Projekt will einen innovativen Beitrag dazu leisten, unterschiedliche Stundentafeln und Bildungsanforderungen für An- und Ungelernte, die eine Tätigkeit im nichtmedizinischen Sozialbereich anstreben, zu überprüfen und gemeinsame Standards in den Zielländern Schweden, Malta und Deutschland zu entwickeln.

Das Projekt "Entwicklung von Modulen zur abschlussbezogenen Qualifizierung von An- und Ungelernten in nichtmedizinischen Sozialberufen" hat am 01.06.2002 begonnen und wird bis zum 31.05.2004 durchgeführt.
Zunächst sollen die unterschiedlichen Zugangsmöglichkeiten von Langzeitarbeitslosen zu beruflichen Bildungsabschlüssen und zur Erwerbsarbeit in den drei Ländern ermittelt, analysiert und bewertet werden.
Konkrete Arbeitspotentiale sind zu erschließen und Arbeitgeber sollen angesprochen werden, die bereit sind, entsprechend vor- und ausgebildete Arbeitskräfte zu beschäftigen.
Wegen der unterschiedlichen rechtlichen Rahmenbedingungen für die berufliche Bildung in Europa sollen die für berufliche Bildung Verantwortlichen in Politik und Gesellschaft werden, um so sensibler dafür zu machen, dass es zur Verbesserung der beruflichen Mobilität in Europa einheitliche Standards an die berufliche Qualifikation für eine Tätigkeit im nichtmedizinischen Sozialbereich festgelegt werden sollten.

An dem Projekt ist neben dem eviga e.V. als deutschen Partner die Employment & Training Corporation (ETC) in Malta und die Diözese Västeras der Evangelisch-Lutherischen Kirche von Schweden beteiligt.

Weitere Angaben zum Projekt sind im Internet bei der deutsch-österreichischen Datenbank unter der Adresse www.leonardodavinci-projekte.org nachzulesen.

Mindeststandards für die berufliche Tätigkeit in der sozialen Pflege


Leonardo da Vinci fördert die berufliche Mobilität europäischer Arbeitnehmer durch die Entwicklung einer einheitlichen Basisqualifikation für An- und Ungelernte

Aufbauend auf dem Projekt "Entwicklung von Modulen zur abschlussbezogenen Qualifizierung von An- und Ungelernten in nichtmedizinischen Sozialberufen"( 01.06.2002 bis zum 31.05.2004) hat der eviga e.V. gemeinsam mit der Employment & Training Corporation (ETC), Malta, und der KLK Vård &Utbildning AB, Västerås, Schweden das Folgeprojekt „ Harmonisierung der Entwicklung von Modulen zur abschlussbezogenen Qualifizierung von An- und Ungelernten“ (1.06.2003 bis zum 31.05.2005) durchgeführt.

Leonardo da Vinci Projekt Ziel dieses Projektes war die Weiterarbeit an einem gemeinsamen Curriculum, das eine Basis- qualifikation für in der sozialen Pflege tätige Arbeitnehmer ermöglicht.

Leonardo da Vinci Projekt Mit der Unterstützung des Fachministeriums der Republik Malta haben der eviga e.V. und die ETC ein gemeinsames Curriculum für die Tätigkeit in der sozialen Pflege erarbeitet und in der Praxis in einem Modellkursus (Nov. 2004 bis April 2005) erprobt. Aufgrund der positiven Erfahrungen plant die Regierung Maltas, diesen Standard als Mindestvoraussetzung für eine berufliche Tätigkeit in der sozialen Pflege (ambulant wie stationär) verbindlich zu machen.

Weitere Informationen können in der Geschäftsstelle Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! abgerufen werden.
Vorrangig kann diese Ausbildung Personen ohne einschlägige berufliche Vorbildung eine hauptberufliche Tätigkeit in diesem künftig noch stärker an Bedeutung gewinnenden Aufgabenfeld ermöglichen. Angesichts einer steigenden Anzahl von Älteren und Hochbetagten, die allein in ihren Wohnungen, manchmal ohne soziale Kontakte, leben, kommt der Aufrechterhaltung und der Gewinnung ihrer persönlichen Mobilität hohe Bedeutung zu.