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Poznan/Polen : Deutsche und polnische Nationale Agentur werben für Mobilitätsprojekte im Programm Leonardo da Vinci 23.12.2004
Gemeinsam mit der polnischen Nationalen Agentur, das für die Umsetzung des Programms LEO-NARDO DA VIMCI zuständig ist, hat die auf deutscher Seite verantwortliche InWent GmbH ein Kontaktseminar für potentielle polnische und deutsche Antragsteller für die Antragrunde 2005 bis 2007 durchgeführt. Die am 6.und 7.12.04 in Poznan durchgeführte Veranstaltung war speziell auf Einrichtungen des Dienstleistungssektors ausgerichtet. Im Verlauf des Seminars wurde die Unterschiede des polnischen und deutschen Bildungssystems und der Zugänge zur Erwerbsarbeit deut-lich. Das schließt auch den Zugang zur beruflichen Bildung mit ein. Polnischen Interessenten hoben insbesondere ihr Interesse hervor, durch den Austausch von jungen Arbeitnehmern wie Berufsbil-dungsverantwortlichen die Qualität der polnischen Berufsbildungspolitik zu stärken und die internationale Konkurrenzfähigkeit zu verbessern. Deutsche Gesprächsteilnehmer suchen verstärkt bei den potentiellen polnischen Partner die Möglichkeit die interkulturelle Kompetenz zu verbessern und deutsche Produkte und Dienstleistungen auf dem polnischen Markt vorzustellen und zugänglich zu machen
Diakonisches Werk der EKD veröffentlicht Arbeitshilfe für Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung 23.12.2004
Zur Erhöhung der Handlungssicherheit für Träger der Diakonie hat das Diakonische Werk der EKD eine Checkliste als allgemeine Arbeitshilfe und für den rechtlichen Rahmen erarbeitet. Damit sollen den diakonischen Trägern zum internen Gebrauch Möglichkeiten an die Hand gegeben werden, mehr Verfahrenssicherheit im Umgang mit diesem neuen Förderinstrument zu erlangen. Es hat den Anspruch, Klarheit in die Begriffsvielfalt zu vermitteln, Rechtssicherheit in Gestaltungsfragen des Alltages wie z.B. Urlaub, Arbeitsunfähigkeit; Meldepflichten zu geben und durch eine Musterver-einbarung zwischen dem Anbieter von Arbeitsgelegenheiten und den Teilnehmenden eine Gestaltungshilfe für den Abschluss entsprechender Vereinbarungen zu liefern. Wir werden den Text zum Downloaden demnächst bereitstellen.
Bezirkliche Arbeitsgemeinschaften informieren über ihre Vorstelllungen zur Förderung von Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung 23.12.2004
Nach dem der Prozess der Gründung von Arbeitgemeinschaften von der Ebene der Berliner Bezirke an vielen Ort schon abgeschlossen ist, beginnen nun auf regionaler Ebene die Informationsveranstaltun-gen zu den Zielen, Verfahren und Konditionen der Förderung von Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung. Dabei wird deutlich, dass sowohl die Leistungsgewährenden wie die Leistungserbringer vor einem unbekannten Feld stehen. Sicher wird dieser nur partnerschaftlich zu bewältigen sein. Verhaltensmuster aus der Vergangenheit, die eher auf ein Wohlverhalten der Antragsteller auf Förderleistungen ausgerichtet waren, werden sicher nicht zukunftweisend und problemlösend sein.
Besetzung der Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung beim eviga e.V. in Neukölln abgeschlossen 23.12.2004
Das Interesse an den durch den eviga e.V. in Neukölln angebotenen Arbeitsgelegenheiten war größer als die Anzahl der mögliche Platzzahl für die Arbeitslosenhilfebeziehenden. Dank der Kooperation mit Kirchengemeinden und diakonischen Trägern in Region bei der Umsetzung dieses Hilfeangebotes mitzuwirken, konnte in vielen Fällen auch einzelnen Teilnehmerwünschen gerecht werdende Angebo-te unterbreitet werden. Motivierend kommt hinzu, dass die Freiwilligkeit der Annahme solcher Angebote sich positiv darauf auswirkt, die Arbeitslosen in ihrer Situation ernst zu nehmen und ihnen in ihrer jeweiligen Lage gerecht werdende Arbeitsmöglichkeiten zu vermitteln. Noch ist es zu früh, über Erfahrungen zu berichten. Jedoch scheint sich zu bewahrheiten, dass die Freiwilligkeit der Hilfeangebote die Akzeptanz befördert hat.
Testphase der 1 € - Jobs berlinweit angelaufen 30.11.2004
Seit September haben die ersten Arbeitslosenhilfe - Beziehenden die ihnen von den Agenturen für Arbeit zugewiesenen Arbeitsgelegenheiten aufgenommen. Die Zuweisungsdauer erstreckt sich auf einen Zeitraum von sechs bis neun Monaten, die Teilnahme ist freiwillig. Auch beim eviga e.V. haben die ersten Hilfeempfänger ihre Tätigkeit begonnen. Da die Bewilligung durch die Agentur für Arbeit Berlin Süd für den Bezirk Neukölln ausgesprochen wurde, werden für diese Maßnahme ausschließlich Tätigkeiten in Neukölln für in der Agentur für Arbeit Berlin Süd registrierte Arbeitslosenhilfe – Beziehende vermittelt. Die Auswahl der Tätigkeiten und die Zuweisung der Einsatzstelle erfolgen unter Berücksichtigung der Eignung, der Interessen und der Fähigkeiten der Teilnehmenden sowie nach Maßgabe der angebotenen Tätigkeiten unserer Mitglieder und Kooperationspartner. Eine Vereinbarung zwischen dem Teilnehmenden und dem eviga e.V. wie zu der mit uns kooperierenden Einrichtung regelt die wechselseitigen Vertragspflichten. Zu Beginn des kommenden Jahres werden erste Erkenntnisse vorliegen, welche Schwachstellen noch zu beseitigen sind und welche Regelungen sich bewährt haben.
VHS Steglitz – Zehlendorf und eviga beginnen im Dezember 2004 neue Maßnahme zum Erwerb des Realschulabschlusses 30.11.2004
Am 01.12.2003 haben der eviga e.V. und die VHS Steglitz – Zehlendorf ein in Berlin einzigartiges Projekt dank der ABM – Förderung durch die Agentur für Arbeit Berlin Südwest und die SPI – Consult GmbH begonnen. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 18 bis 25 Jahren sind im Bereich der Medienarbeit tätig und werden im Lernteil durch den Berliner Rahmenlehrplan für den Realschulabschluss unterrichtet und auf die Abschlussprüfung vorbereitet.
Die Anforderungen an die Disziplin der Schülerinnen und Schüler sind hoch. Sichtbares Zeichen dafür ist, dass unentschuldigte Fehlzeiten, die ein Fernbleiben am Arbeitsplatz und / oder des Lernteils beinhalten, unnachgiebig disziplinarisch geahndet werden. Als Folge davon wurden 32 Personen aus verhaltensbedingten Gründen gekündigt, um allen Teilnehmenden den Ernst der Situation bewusst zu machen. 18 der Teilnehmenden haben die Chance des „Zweiten Bildungsweges“ genützt und den Realschulabschluss erworben. Aufgrund des Projekterfolges wird das Projekt neu aufgelegt. 24 Schülerinnen und Schüler werden am 1.12.2004 für die Dauer von 12 Monaten einen neuen Durchgang starten.
Arbeitslose aus Büroberufen starten ab 01.12.2004 sechsmonatige ABM 30.11.2004
Durch Bewilligung der Agentur Berlin Südwest und der SPI – Consult GmbH werden 15 Personen wieder die Möglichkeit erhalten, teilweise lange Jahre zurückliegende Erfahrungen im Bürobereich wieder aufzufrischen. Integriert in das Maßnahmekonzept ist wieder ein den Einzelnen zugeschnittenes mehrwöchiges Praktikum, das den Ernstcharakter der angebotenen Arbeiten noch einmal vertieft. Durch die Beteiligung von Kirchengemeinden, sozialen Einrichtungen freier Träger und anderen frei gemeinnützigen Organisationen ist wieder eine Vielzahl interessanter Arbeitsgebiete aus vielen Teilen der Büroberufen im Angebot. Der Förderungszeitraum endet nach sechs Monaten am 31.05.2005.
Malta: Regierung macht den Weg für ein Pilotprojekt mit eviga frei 01.11.2004
Die Staatssekretärin im Gesundheitsministerium der maltesischen Regierung, Mrs. Helen d´Amato, hat in einem einstündigen Gespräch mit dem eviga – Geschäftsführer Dieter Windisch, Offiziellen des Ministeriums und des ETC ihr Einverständnis erklärt, dass das ausgehandelte Curriculum für die Weiterbildung von Personen zu Sozialhelfern für die Betreuung von älteren Menschen (care helpers for the Elderly) in der Praxis erprobt werden kann.

Dieses Ergebnis bei dem Austauschbesuch in Malta im Rahmen des durch das Programm Leonardo da Vinci geförderten Mobilitätsprojektes, stellt einen ersten Baustein auf dem Weg zu dem Ziel der Schaffung einer einheitlichen europäischen Richtlinie mit Mindeststandards in der beruflichen Qualifizierung für diesen Personenkreis dar.
Malta: MCAST plant Pilotlehrgang für Sozialhelfer 28.10.2004
Ein weiterer Erfolg des Mobilprojekts besteht darin, dass das Malta College of Arts, Science and Technology (MCAST) im Rahmen eines ESF – Projektes plant, ebenfalls einen Lehrgang für die Befähigung von Personen zum Einsatz von Sozialhelfern einzurichten. In Verhandlungen mit den MCAST Offiziellen hat Dieter Windisch das hohe Interesse von MCAST an der Genehmigung zur Nutzung des eviga Curriculums übermittelt bekommen. Die entsprechenden Vertragsverhandlungen sollen möglichst zügig zum Abschluss kommen.
Arbeitsgelegenheiten mit Zahlung einer Mehraufwandsentschädigung (MAE) 28.10.2004
Die durch die Arbeitsagenturen in den vergangenen Wochen bewilligten Förderanträge werden in diesen Tagen durch die Aufnahme von Tätigkeiten in gemeinnützigen Einrichtungen umgesetzt. Der eviga e.V. wird in Berlin-Neukölln 50 Teilnehmerplätze für Arbeitsgelegenheiten umsetzen. Aus den unterschiedlichen Informationen, deren Gültigkeit manchmal nur wenige Tage hält, lässt sich durch einen Sonder-Newsletter des DWBB vom 22.10.2004 ein konkretes Bild gewinnen.

Für weitere Informationen klicken Sie bitte auf:

http://www.diakonie-portal.de/Members/Kotnik/Newsletter_ein_Euro-Jobs
 
Haushaltsplanung der Bundesagentur für Arbeit (BA) für 2005 vorgelegt 28.10.2004
Der Mitgliederinformation des Ev. Fachverbandes für Arbeit und soziale Integration (EFAS) ist zu entnehmen, dass der Eingliederungstitel des SGB III für 2005 bundesweit 4,3Mrd. Euro umfassen soll. Damit würde der Etatansatz lediglich 35 % des Volumens des laufenden Kalenderjahres umfassen. Auf Grund der hohen Vorbindung (60 % des Etats sind bereits für laufende Maßnahmen verplant) würde der Neubewilligungsspielraum lediglich 1,7 Mrd. Euro betragen.

Es ist damit zu rechnen, dass teure Bildungsmaßnahmen und ABM für die Agenturen kaum von Interesse sind. Diese Entwicklung wird zu einem Rückgang von Trägerkapazitäten, Reduzierung der Qualität und der Verringerung unbefristeter Arbeitsverhältnisse bei den Mitgliedseinrichtungen des EFAS führen, schreibt der EFAS – Vorsitzende Marc Hentschke (Stuttgart) in einer neuesten Ausgabe des EFAS – Info- Dienstes.
Vorstellung des Projektes „Stralauer Gondel“ 28.10.2004
Am 02.11.2004 wird der Fachöffentlichkeit Inhalt und Zieles unsres Projektes „Stralauer Gondel“ vorgestellt. Wie bereits gemeldet, sind ab 01.10.04 durch Anleitung von zwei Fachanleitern zwölf bisher arbeitslos gemeldete Jugendliche anhand vorliegender historischer Dokumente und Zeichnungen eine sogenannte Straulauer Gondel nachbauen.

Möglich wird dieses Vorhaben durch die ABM – Förderung der Agentur Berlin – Mitte und die SPI Consult GmbH. Die Zeitplanung sieht vor, zum Ende der Förderungsdauer am 31.03.05 ein fahrbereites Boot an den Auftraggeber, das Bezirksamt Kreuzberg – Friedrichshain zu übergeben. Geplant ist u.a. eine Wiederbelebung des „Stralauer Fischzugs“, eines zu Beginn des 19. Jahrhunderts in Berlin bekannten gesellschaftlichen Ereignisses.
Mitgliederversammlung des EFAS für Qualitätskriterien bei der Einrichtung von Arbeitsgelegenheiten (sog. 1 € - Jobs) 29.09.2004
Nachdrücklich sprach sich die am 22./23.09.04 in Düsseldorf tagende Mitgliederversammlung des Ev. Fachverbandes für Arbeit und Soziale Integration (EFAS) für die Schaffung und Einhaltung von Qualitätskriterien bei der Einrichtung von sog. 1 € Jobs aus. Auch dürfen diese Zusatztätigkeiten für vorhandene sozialversicherungspflichtige Arbeit, ehrenamtliche Tätigkeiten bzw. die Tätigkeit von Zivildienstleistungen keine Bedrohung auslösen! Der EFAS sprach sich dafür aus, durch enge Kooperation zwischen den künftigen Job – Centern und den Anbietern möglichst passgenaue Tätigkeitsbereiche für die entsprechende Maßnahmeteilnehmenden zu entwickeln und sowohl tätigkeitsentsprechende wie allgemeine und berufsfeldbezogene Qualifizierungen zu ermöglichen und die entsprechenden Kosten zu finanzieren. Im EFAS sind sowohl die Experten aus den landeskirchlichen Diakonischen Werken als auch die Verantwortlichen aus den Beschäftigungs- und Bildungsunternehmen von Kirche und Diakonie aus allen Teilen Deutschlands vertreten. Mehr als 15.000 Menschen finden bei den EFAS – Mitgliedern Arbeit und Qualifizierung. Wir werden den Wortlaut der EFAS – Erklärung unmittelbar nach ihrer Veröffentlichung dokumentieren.
Beteiligung des eviga e.V. an einer neuen Gesellschaft beschlossen
Mitgliederversammlung des eviga e.V. fällt unternehmerische Entscheidung zur Beendigung des operativen Geschäfts
29.09.2004
Die Mitgliederversammlung des eviga e.V. hat auf ihrer außerordentlichen Tagung am 27.09.04 weitreichende Beschlüsse gefasst. Nach einer intensiven Diskussion sprach sie sich mit großer Mehrheit dafür aus, den Verein in einen reinen Förderverein umzuwandeln und selbst das operative Geschäft mit Ablauf der geförderten Maßnahmen (ABM und SAM) im Laufe des Jahres 2005 einzustellen. Die Durchführung aller eingegangenen vertraglichen Pflichten gegenüber Kunden und Zuwendungsgebern wird gewährleistet. Dieser Beschluss ist die Reaktion des Vereins auf die sich abzeichnende gravierende Verschlechterung der wirtschaftlichen Situation des eviga e.V. in 2005, geschuldet den sich für geförderte Beschäftigungsverhältnisse verändernden rechtlichen Rahmenbedingungen im Zusammenhang mit dem Inkrafttreten von „Hartz IV“. Andererseits stimmte die Mitgliederversammlung der Beteiligung an der Gründung einer gemeinnützigen Gesellschaft zu, deren Zweck die Förderung der Bildung, der beruflichen Qualifizierung und die Unterstützung von Personen in ihrem auf die (Wieder-) Erlangung und Erhaltung der Arbeitsfähigkeit gerichtetem Handeln sein soll. Über die weitere Entwicklung werden wir hier informieren.
Eviga bietet in Neukölln Arbeitsgelegenheiten für Alhi – Empfangende ab 01.10.04 29.09.2004
In Kooperation mit Kirchengemeinden und diakonischen Einrichtungen in Neukölln erhalten ab 1.10.04 Arbeitslosenhilfe (Alhi) – Empfangende nach Zuweisung durch die zuständige Agentur Berlin – Süd die Möglichkeit in einer Maßnahme zur Durchführung von Arbeitsgelegenheiten tätig zu werden. 50 dieser auch „1 Euro – Jobs“ genannten Zusatztätigkeiten werden für die Dauer bis zum 31.07.2004 eingerichtet. Dabei handelt es sich nicht um einen Arbeitsvertrag. Bei Streitigkeiten ist deshalb auch nicht das Arbeits – sondern Sozialgericht zuständig. Angestrebt ist durch den eviga e.V. möglichst passgenau die angebotenen Tätigkeiten und die zugewiesenen Arbeitslosen zusammenzubringen. Sofern möglich, ist auch eine Qualifizierung vorgesehen. 30 Wochenstunden beträgt der zulässige Zeitrahmen für die Durchführung der Arbeitsgelegenheiten, sodass bei einer Mehraufwandsentschädigung von 1,50 € je geleistete Stunde ein Zusatzverdienst von maximal 195 € zuzüglich zur weiter gewährten Arbeitslosenhilfe erzielt werden kann.
Jugendliche werden eine „Moabiter Gondel“ nachbauen 29.09.2004
Ab 01.10.04 werden unter Anleitung eines Bootsbauers und einer Pädagogin sollen zwölf bisher arbeitslos gemeldete Jugendliche anhand vorliegender historischer Dokumente und Zeichnungen eine sogenannte Moabiter Gondel nachbauen. Möglich wird dieses Vorhaben durch die ABM – Förderung der Agentur Berlin – Mitte und die SPI Consult GmbH. Die Zeitplanung sieht vor, zum Ende der Förderungsdauer am 31.03.05 ein fahrbereites Boot an den Auftraggeber, das Bezirksamt Kreuzberg – Friedrichshain zu übergeben. Geplant ist u.a. eine Wiederbelebung des „Stralauer Fischzugs“, eines zu Beginn des 19. Jahrhunderts in Berlin bekannten gesellschaftlichen Ereignisses.
Die „Kari“ fährt auch in den Herbstferien 29.09.2004
Noch bis zum Sonntag, den 31.10. wird die „Kari“, bekanntlich der Nachbau eines Wikingerschiffs, sowohl ihr Fährfahrten auf dem Potsdamer Jungfernsee zwischen der Schwanenallee (unmittelbar hinter der Glienicker Brücke) zur Heilandskirche in Sacrow als auch am Wochenende zum Krampnitzsee fortsetzen. Besonders diese neu geschaffene Möglichkeit, 1 /12 Stunden eine Tour auf der Havel zu genießen, erfreut sich zunehmend großer Beliebtheit. Für weitere Informationen klicken Sie bitte auf unsere gesonderte Webseite http://www.wikingerschiff.eviga.de
Erste Erfahrungen bei der Ausbildung von Sozialhelfern in Malta 29.09.2004
Beim letzten Austauschbesuch im Mai dieses Jahres in Malta haben ETC und eviga e.V. vereinbart, als Modellvorhaben zwei Kurse anzubieten, in denen die Teilnehmenden auf der Grundlage des eigens für Malta veränderten Curriculums zur Ausbildung von An – und Ungelernten in nicht – medizinischen Sozialberufen unterrichtet werden. Während eine Gruppe aus speziell dafür akquirierten arbeitslos gemeldeten Personen zusammengestellt wurde, besteht die Zielgruppe des zweiten Lehrgangs aus Personen, die sich beruflich neu orientieren wollen. Gemeinsam wollen ETC und eviga e.V. die ersten Erfahrungen auswerten. Dazu gehören sowohl Interviews mit den Teilnehmenden, den Lehrkräften, der Lehrgangsorganisation und Einschätzungen über die Zukunftsaussichten der Absolventen nach einer erfolgreichen Prüfung. Der diesen Themenkomplex gewidmete Austauschbesuch in Malta findet vom 3. bis 17.10.2004 statt.
Außerordentliche Mitgliederversammlung des eviga e.V. für den 27.09.04 einberufen 06.09.2004
Zur gegenwärtigen wirtschaftlichen Lage des eviga e.V. und den daraus für notwendig erachteten Konsequenzen wird der Vorstand auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung berichten. Sie wird am 27.09.04 von 10.00 Uhr bis voraussichtlich 12.00 Uhr in der Philippus–Nathanael–Kirchengemeinde in Schöneberg am Grazer Platz 2 abgehalten.
Auf der Tagesordnung steht auch der Entwurf eines Gesellschaftervertrages, der mit der Bitte um Zustimmung vorgelegt wird. Im Falle der Beschlussfassung wollen der eviga e.V. und „DIE WILLE“ gGmbH ein neues Unternehmen gründen. Der eviga e.V. wird sein operatives Geschäft zu dem Zeitpunkt einstellen, zu dem die Förderung der ihm bewilligten Maßnahmen endet.
Mitgliederversammlung des EFAS tagt am 22./23.09.04 in Düsseldorf 06.09.2004
Mit der Schaffung des SGB II und der Zusammenlegung von Arbeitslosen– und Sozialhilfe ab 01.01.2005 vollzieht sich auch für Anbieter von Leistungen nach dem bisherigen BSHG und dem SGB III und ihr im EFAS organisiertes diakonisches Handlungsfeld ein Paradigmenwechsel mit für den Bestand der Unternehmen noch nicht absehbaren Auswirkungen.
Verständlich daher, dass sich die in Düsseldorf tagende Mitgliederversammlung am Beispiel der in Köln und Düsseldorf bisher gewonnenen Erfahrungen und der dezentral organisierten Palette von Hilfeangeboten darüber informieren will, wie anderenorts auf die neue Herausforderungen reagiert worden ist und welche Erkenntnisse dazu schon vorliegen und weiter gegeben werden können.
Agentur für Arbeit Berlin Süd nimmt eviga – Angebot für Arbeitsgelegenheiten an 06.09.2004
Das am 01.01.2005 in Kraft tretende Sozialgesetzbuch (SGB) II wirft konkret schon seine Schatten voraus. Von diesem Zeitpunkt können in sogenannten Arbeitsgelegenheiten Arbeitslosengeld II–Empfänger zu gemeinnützigen und zusätzlichen Arbeiten herangezogen werden. Vorgabe ist, dass diese Tätigkeiten nicht in Konkurrenz zu ehrenamtlichen Engagement und/oder regulärer Erwerbsarbeit stehen dürfen. Keinesfalls dürfen durch die Schaffung von Arbeitsgelegenheiten sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse verdrängt werden. Im Vorfeld dieser Regelungen können die Arbeitsagenturen schon ab 01.10.2004 auf der Grundlage des § 199 SGB III tätig werden und Arbeitslosenhilfebeziehenden für sechs bis neun Monate sog „1,00€-Jobs“ anbieten, die durch kommunale oder freigemeinnützige Träger eingerichtet werden.
Gemeinsam mit dem eviga e.V. wird auch das Ev. Jugendzentrum „DIE WILLE“ gGmbH in den Bezirken Neukölln und Treptow–Köpenick ein breites Spektrum von Einsatzmöglichkeiten schaffen, das von der Hilfe bei der Öffnung von Kirchen über die Säuberung von Grünflächen bis hin zur Unterstützung von Veranstaltungen in unseren kirchlichen Einrichtungen wie das Tragen von Tischen und Stühlen reichen kann. Eviga und „DIE WILLE“ haben ein kurzes Merkblatt entwickelt, das wir unter der Rubrik „Dokumente“ zum Downloaden eingestellt haben. Beide Organisationen werden die ihnen zugesagten je 50 Arbeitsgelegenheiten in enger Abstimmung miteinander einrichten und wollen auch den dafür notwendigen Verwaltungsaufwand gemeinschaftlich organisieren und erledigen.
Berliner Agenturen für Arbeit richten Arbeitsgelegenheiten für Arbeitslosenhilfebezieher ein 25.08.2004
Im Vorfeld des Inkrafttretens der Regelungen des Sozialgesetzbuches (SGB) II zum 01.01.2005 setzt die Bundesagentur für Arbeit darauf, dass durch so genannte Arbeitsgelegenheiten Arbeitslosenhilfebezieher gemeinnützige und zusätzliche Tätigkeiten verrichten (die Berliner Agenturen für Arbeit sollen hier bis Jahresende ca. 7.000 Arbeitsgelegenheiten einrichten). Die Teilnehmer erhalten zusätzlich zur Arbeitslosenhilfe eine Mehraufwandsentschädigung, die weder steuer- noch sozialversicherungspflichtig ist. Dafür ist je geleistete Arbeitsstunde eine Mehraufwandsentschädigung von 1,50 € vorgesehen. Die vorgesehenen einzelnen Maßnahmen sollen jeweils zwischen 20 und ggf. bis über 50 Teilnehmer aufnehmen möglichst umgehend, spätestens zum 01.10.2004, begonnen werden. Während die Teilnahme nach den derzeit geltenden Gesetzesvorschriften freiwillig ist, ist eine mögliche Ablehnung durch den Hilfebezieher
(ab 1.01.05 Alg II –Bezieher) mit Sanktionen bedroht. Die von den Agenturen für Arbeit angesprochenen Beschäftigungsträger, deren Auswahl nach uns unbekannten Kriterien erfolgt, sind aufgefordert, Einsatzfelder und Personenzahl zu benennen, um solche Arbeitsgelegenheiten zu schaffen. Es bleibt für uns selbstverständlich, dass nur solche Arbeitsgelegenheiten in Frage kommen, die lediglich einfachste Tätigkeiten beinhalten, bei denen keine Verdrängung regulärer Arbeitsverhältnisse erfolgt, und fachliche Anforderungen, vor allem in den Bereichen Soziales, Gesundheit, Kinder- und Jugendhilfe, nicht bedient werden. Da die Mehraufwandsentschädigung durch die Beschäftigungsträger ausgezahlt und erst dann von den Arbeitsagenturen erstattet werden soll, stehen die Beschäftigungsträger vor nicht unerheblichen Liquiditätsproblemen. Ganz zu schweigen vom organisatorischen und administrativen Aufwand stellt sich die Hauptfrage nach dem Integrationserfolg und dem Verhältnis von Haupt – und Ehrenamtlichen und deren Arbeit in unseren Einrichtungen. Wir müssen in jedem Fall aufmerksam die weitere Entwicklung beobachten und uns für die einsetzen, die ihre Interessen nicht oder nicht mehr vertreten sehen.
76. Internationale Konferenz des SIEC in Krakau (Polen) fand große Beachtung. Angebot des eviga zur Reintegration von Arbeitslosen vielfach gewürdigt 16.08.2004
Mit 150 Delegierten und 36 Begleitpersonen fand die 76. Internationale Konferenz des SIEC in Krakau (Polen) vom 25. bis 30.07.04 eine gute Resonanz.
In 30 Seminaren, Workshops und Präsentationen wurden aktuelle Themen der schulischen, universitären und beruflichen Bildung behandelt. Das Thema der Konferenz „Berufliche Lehren und Lernen in einem Land des Übergangs“ wurde in den Einführungsvorträgen der polnischen Gastgeber besonders behandelt, es wurden aber auch Übergänge von einem Lernfeld zum anderen und die Herausforderungen an die Wissensgesellschaft von den unterschiedlichen Rednern in den Mittelpunkt ihrer Präsentationen gestellt.
Dieter Windisch hielt ein stark besuchtes Seminar ab, in dem er das im eviga e.V. angewendete Curriculum für die Weiterbildung von Arbeitslosen zu Sozialhelfern/ Pflegehelfern und deren Einsatzmöglichkeiten vorstellte. Er erläuterte auch das von uns als Projektleitung durchgeführte Mobilitätsprojekt mit Partnern aus Malta und Schweden, in dem Mindeststandards für den beruflichen Einsatz von An- und Ungelernten in nicht – medizinischen Sozialberufen erarbeitet und ein transnational einsetzbares Muster – Curriculum entwickelt werden soll. Das überaus positive Echo des Vortrages wurde auch an der Nachfrage nach weitergehenden Informationen und den Anfragen zu gemeinsamer Arbeit deutlich.
 
Kontaktseminar für LEONARDO DA VINCI – Projekte am 31.07.04 in Krakau außerordentlich gut besucht 16.08.2004
Gemeinsam mit der polnischen Nationalen Agentur veranstaltete die deutsche Nationale Agentur für das Programm LEONARDO DA VINCI ein eintägiges Kontaktseminar, bei dem die Gelegenheit zur Anbahnung von Projektpartnerschaften zwischen polnischen und deutschen Institutionen angeboten wurde.
Fast 150 polnische Organisationen aus allen Bildungsbereichen und 40 deutsche Interessierte nutzten die Gelegenheit zu ersten Gesprächen und gegenseitigen Informationen. Dieter Windisch knüpfte sowohl Kontakte zu einem deutschen Bildungsträger mit einer breiten Palette von Angeboten der Beschäftigung und beruflichen Bildung als auch zu mehreren polnischen Gesprächspartnern aus den unterschiedlichen Teilen des Landes.
EQJ – Programm für Jugendliche ohne Ausbildungsplatz 16.08.2004
Ab 01.10.04 erhalten Arbeitgeber Zuschüsse, die nach einem vom Bundeskabinett verabschiedeten „Sonderprogramm des Bundes zur Einstiegsqualifizierung Jugendlicher (EQJ – Programm)“ Jugendlichen ohne Ausbildungsplatz eine betrieblich durchgeführte „Einstiegsqualifizierung“ von 6 bis maximal 12 Monaten anbieten wollen. Durch die Vermittlung von Grundkenntnissen und -fertigkeiten soll der Übergang auf eine spätere Berufsausbildung erleichtert werden.
Eine Verkürzung der Ausbildungsdauer ist bei erfolgreicher Teilnahme an dem EQJ – Programm möglich.
 
Rahmenvereinbarung zwischen dem Land Berlin und der Regionaldirektion Berlin-Brandenburg wegen der Gründung von ARGes zur Umsetzung des SGB II verhandelt 16.08.2004
Nach dem gegenwärtigen Stand der zwischen den zuständigen Senatsverwaltungen und der Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit geführten Gespräche ist eine Rahmen- vereinbarung zur Umsetzung des SGB II ausgehandelt.
Danach werden in allen 12 Bezirken Arbeitsgemeinschaften eingerichtet, welche die Bezeichnung JobCenter tragen. Die konkrete Ausgestaltung soll bis Ende September dieses Jahres abgeschlossen sein. Unter anderem wird dann das JobCenter auch über den Einsatz der arbeitsmarktpolitischen Instrumente entscheiden.
 
SIEC – Konferenz behandelt berufliche Weiterbildung für Arbeitslose 22.07.2004
Die Internationale Konferenz für das Kaufmännische Bildungswesen (franz. Abkürzung: Société International pour L ´Enseignement Commercial) findet vom 25.07. bis 30.07.2004 in Krakow/Polen statt. Dieter Windisch wird auf dieser Konferenz ein Seminar zum Thema „Mindeststandards in der beruflichen Qualifizierung von Langzeitarbeitslosen in nicht – medizinischen Sozialberufen“ halten. Die Konferenz ist das Forum von Universitätsdozenten, Lehrern und Ausbildern in der beruflichen und schulischen Ausbildung und führt Experten aus vielen europäischen Ländern, aber auch aus den USA und Fernost zusammen.
Hartz IV: Arbeitsmarktreform passiert den Bundesrat 14.07.2004
Der Bundesrat hat am 09.07.04 dem Hartz-IV-Gesetz zugestimmt. Damit ist die Zusammenlegung der Arbeitslosen- und Sozialhilfe mit Wirkung zum 01.01.05 Gesetz. Wie bereits berichtet, werden die Auswirkungen vor allem durch die Verschärfung der Zumutbarkeitsregelungen und durch die Anrechnung der Partnereinkommen spürbare Auswirkungen vor allem für die Menschen in den neuen Bundesländern haben. Das Missverhältnis zwischen Nachfrage nach Arbeit und den verfügbaren offenen Stellen ist hier erheblich ausgeprägter als in großen Teilen der alten Bundesländer. Die Bundesregierung kündigte an, dass sie für 2005 Eingliederungshilfen von 6,35 Mrd. Euro und 1,3 Mrd. Euro für Verwaltungs- und Integrationskosten zur Verfügung stellen werde. 38 % dieser Mittel würden den neuen Länder zufließen sowie 41 % der Mittel für die aktive Arbeitsmarktpolitik. Bereits ab Oktober dieses Jahres sollen im Vorgriff darauf Maßnahmen eingerichtet werden können.
Konzentration der Eingliederungsmaßnahmen auf strukturschwache Regionen angekündigt 14.07.2004
Bei einem Treffen des Bundeskanzlers mit den Ministerpräsidenten der neuen Bundesländer am 12.07.04 im Bundeskanzleramt soll verabredet worden sein, strukturschwache Regionen mit einer registrierten Arbeitslosenquote von 15 % und mehr verstärkt bei der Mittelzuteilung zu berücksichtigen. Die näheren Einzelheiten sowie die Verfahrensschritte dazu sind noch zu erarbeiten. Notwendig ist eine solche Entscheidung auch deshalb, um die Gesetzesvorgaben zu erfüllen, nachdem jeder und jedem Arbeitslosen unter 25 Jahren ein Angebot unterbreitet werden soll, um die Arbeitslosigkeit zu beenden. Als Angebote zählen sowohl ABM und Qualifizierung als auch Sprachlehrgänge und die Vermittlung von gemeinnützlicher zusätzlicher Arbeit. Weitere Gesetzesvorgabe ist auch die besondere Berücksichtigung von Langzeitarbeitslosen. Es bleibt die Forderung, in welchem Umfang diesem Personenkreis Angebote gemacht werden, die dem Auftrag des „FÖRDERNS“ im Gesetz entsprechen!
Arbeitsrecht: Betriebsbedingte Kündigung auch bei nachträglich bessere Auftragslage zulässig 14.07.2004
Das Arbeitsgericht in Frankfurt am Main hat mit einem Kündigungsschutzprozess (Az. 4/17 Ca 2822/03) entschieden, dass eine betriebsbedingte Kündigung auch dann bestehen bleibe, wenn sich nachträglich die Auftragslage im Unternehmen bessert. Dem Urteil zufolge, haben Arbeitnehmer nur dann Anspruch auf Weiterbeschäftigung, wenn das Unternehmen neue Aufträge erhält, solange die Kündigungsfrist noch läuft. Nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses bestehe ein solcher Anspruch nicht mehr.
Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe „unter Dach und Fach“ 06.07.2004
Der Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat hat die größte Arbeitsmarktreform der vergangenen Jahrzehnte beschlossen. Die begründete Befürchtung vieler Menschen, besonders im Osten Deutschlands, eines massiven Sozialabbaus wird ab Januar 2005 traurige Realität. Experten des DGB haben ausgerechnet, dass drei Viertel der Bezieher von Arbeitslosenhilfe mit dem künftigen Arbeitslosengeld II (Alg II) finanziell schlechter gestellt sein werden. Die Auswirkungen auf die in Berlin besonders hohe Anzahl von arbeitslosen Personen ohne abgeschlossene Berufsausbildung werden gewaltig sein, steht doch gerade für diesen Personenkreis seit Jahr und Tag kein ausreichendes Stellenangebot zur Verfügung. Da der Berliner Arbeitsmarkt gleichzeitig einen hohen Bestand von arbeitslosen Menschen mit einem Lebensalter von 50 Jahren und älter aufweist, muss befürchtet werden, dass sich die wirtschaftliche und soziale Lage dieser Altersgruppe weiter verschlechtern und ihre Ausgrenzung aus der Gesellschaft ansteigen wird. Eine Kostenverlagerung, deren Ursache jedoch in der verfestigten Dauerarbeitslosigkeit liegt, könnte die Folge sein. Die Kosten im Gesundheitswesen werden steigen, der Zuwachs an Kriminalität wird nachweisbar sein und nicht zuletzt die Kaufkraftverluste werden durch einen Anstieg des Konsumverzichts belegt werden können. Das Schlagwort „Fördern und Fordern“ ist zunächst erst einmal einseitig und spürbar belastet. Das Fordern wird realisiert! Wann und wie konkret wird das Fördern erfolgen?!
Ca. 290 000 Betroffene werden Alg II beantragen... 06.07.2004
Der Tagespresse ist zu entnehmen, dass in Berlin ungefähr 170 000 Arbeitslosenhilfe Empfangende und 120 000 Angehörige von der größten deutschen Sozialreform betroffen sein werden. Der Antrag auf Alg II umfasst 16 Seiten. Ab 19.07.04 sollen die Agenturen für Arbeit in der Lage sein, die Anträge zu versenden, entgegen zu nehmen und zu bearbeiten. Sie sollen ab 04.10.04 in das entsprechende Computersystem eingegeben werden, damit die neue Leistung ab Januar 2005 ausgezahlt werden kann.
Planung der Ausgliederung des operationellen Geschäfts aus dem eviga e.V. wird parallel zum laufenden Betrieb erfolgen 06.07.2004
Die mit den Berliner Arbeitsämtern vereinbarten ABM – Projekte des eviga e.V. haben in der Regel entsprechend der Jahresplanung begonnen. Mehrheitlich beträgt die Förderdauer sechs Monate, sodass das Auftragsvolumen des eviga e.V. für dieses Jahr und die ersten Monaten des kommenden Jahres gesichert ist. Der Überzeugung des Vorstandes des eviga e.V. zufolge, werden die Verhandlungen mit der „DIE WILLE“ gGmbH über die Gründung eines neuen Rechtsträgers mit der Aufgabe eine ganzheitlichen Angebots für berufliche (Wieder-) Eingliederung durch Angebote der Vermittlung, Beschäftigung in geförderten Arbeitsverhältnissen und berufliche Weiterbildung zielgerichtet weitergeführt. Einer der Hauptaugenmerke wird darauf liegen, dass Kirche und Diakonie befragt werden müssen, ob und in welchem Umfang sie einen entsprechenden Anbieter nutzen und beauftragen wollen und diesen entsprechend am Markt positionieren. Von mindestens ebenso großen Gewicht ist die positive Haltung der Berliner Agenturen für Arbeit und der mit ihnen zusammenwirkenden Job - Center und der Berliner Service-Gesellschaften zu diesem Rechtsträger als anerkannter arbeitsmarktpolitischer Beschäftigungsträger (AMOB) mit entsprechender finanzieller Ausgestaltung. Die Mitglieder des eviga e.V. werden in diesen Entscheidungsprozess natürlich einbezogen, eine außerordentliche Mitgliederversammlung wird im Herbst dieses Jahres zu dem bisherigen Diskussionsprozess eigene Entscheidungen treffen
Due Diligence ist für den zeitlichen Ablauf eines Kooperations – und Fusionsprozesses einzubetten 06.07.2004
Die Veränderung im deutschen Gesundheits- und Sozialwesen führt bei vielen sozialen Unternehmen zu Überlegungen, ob Kooperationen oder Fusionen ein Instrument für die Zukunftssicherung sein können. Bei diesen Überlegungen trifft man auch den Begriff des „Due Duligence“ – eine Bezeichnung der angloamerikanischen Finanzwelt mit der Bedeutung „einer mit angemessener Sorgfalt durchgeführten Analyse und Beurteilung eines Unternehmens durch einen Dritten“, in der Regel durch einen Wirtschaftsprüfer oder Steuerberater. Der Mandanteninformation der Curacon GmbH haben wir einen interessanten Beitrag über die unterschiedlichen Arten und Inhalte einer Due Diligence gefunden. Wir bemühen uns um eine Abdruckgenehmigung, um diesen Artikel unter unser Rubrik „Dokumente“ zu veröffentlichen...
Berliner Finanzplanung sieht weitere Absenkung von Haushaltsmitteln zur Kofinanzierung von ABM vor 06.07.2004
Die PDS – Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus hat in ihrem „newsletter 108/04“ vom 23.06.04 darauf aufmerksam gemacht, dass nach der gegenwärtigen Finanzplanung von Berlin für die Jahre 2003 bis 2007 die Mittel für ABM von 33,1 Mill. Euro in 2005 auf nur noch 9,8 Mill. Euro in 2006 abgesenkt werden sollen. Hinsichtlich der bevorstehenden ABM - Planungsrunde der Agenturen für Arbeit wird diese Information nach einem Handeln der Berliner Beschäftigungsträger mit Forderungen an die Politik rufen. Wieder einmal wird der Berliner Verband für Arbeit und Ausbildung (bvaa) den Nachweis wirksamer Interessensvertretung seiner Mitglieder bringen müssen! Entsprechend der Anzahl der Berliner Bezirke ist davon auszugehen, dass es in Berlin 12 Verträge für Arbeitsgemeinschaften (ARGE) geben wird. Agenturen für Arbeit und die Bezirke haben die Ausgestaltung der Vertragsinhalte in der Weise vorzunehmen, dass die vorhandenen Angebote auf kommunaler Ebene die bestehenden Beschäftigungsgesellschaften und Träger der Wohlfahrtsverbände berücksichtigen. Wir werden über die Schritte auf dem Weg zur Realisierung weiter berichten!
Neues Ziel für die „Kari“... 06.07.2004
Schiffsführer Peter Borrmann steuert seit Neuestem, ein weiteres Fahrtziel an: Nach 90 Minuten Fahrtzeit vom Start an der Matrosenstation in der Schwanenallee ist als regelmäßiger zweiter Anlegehalt die Station „Krampnitzer See“ Ziel einer Fahrt mit unserem nachgebauten Wikingerschiff. Den aktuellen Fahrplan finden Sie unter www.wikingerschiff.eviga.de.
Qualifikation zum Sozialhelfer startet Ende Juni in Malta 25.05.2004
Die Basisqualifikation für eine berufliche Qualifizierung als Sozialhelfer(in) wird durch einen Kursus mit 240 Stunden theoretischen Unterrichts auf der Grundlage eines eigens für die Zielgruppe von An – und Ungelernten geschriebenen Grundkursus gelegt. Das durch den eviga e.V. entsprechend angewendete Curriculum wird im Wesentlichen nun auch in zwei Pilotkursgruppen in Malta erprobt. Mit diesem Ergebnis endete der Austauschbesuch einer durch den eviga e.V. entsandten Gruppe von vier Experten der beruflichen Weiterbildung bei unserem maltesischen Partner, der Employment & Training Corporation (ETC), mit der ein anspruchsvolles umfangreiches Besuchsprogramm verabredet worden war. Dieses Ergebnis ist auch der Bereitschaft des zuständigen Fachministeriums in Malta zu verdanken, das eigene Überlegungen zugunsten der Erprobung dieses Curriculums zurückstellte. Spätestens Ende Juni wird eine Gruppe, rekrutiert aus arbeitslos gemeldeten Personen, und eine weitere Gruppe, bestehend aus Beschäftigten, die sich beruflich neu orientieren wollen, den Unterricht aufnehmen. Nach den bisherigen Überlegungen dürfte die Lehrgangsdauer, je nach Dauer des täglichen Unterrichts, 10 – 12 Wochen betragen, so dass der Lehrgang Ende September abgeschlossen werden kann. Eine gemeinsame Auswertung durch das Ministerium, die ETC und den eviga e.V. soll dann folgen.
Hoffnung auf den Beginn eines Pilotprojektes auch in Schweden 25.05.2004
Die landesweit agierende Gesellschaft für die berufliche Qualifizierung von Erwachsenen, KOMVUX , die in vielen schwedischen Regionen Niederlassungen unterhält, ist ein weiterer Partner des eviga e.V. in Schweden, der bereit ist, sich mit uns für die Realisierung von Mindeststandards für die berufliche Basisqualifizierung von An- und Ungelernten einzusetzen, die nicht - medizinische Helfertätigkeiten für vorwiegend ältere und hochbetagte Menschen übernehmen sollen. Vom 31.05. bis 11.06.2004 sollen dafür die organisatorischen, rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen in Gesprächen im schwedischen Fagersta und in Västerås besprochen werden. Die drei deutschen Besucher werden neben den Verantwortlichen der Partner in Schweden auch mit Bildungs- und Arbeitsmarktexperten der Provinz Västmanland treffen.
Planung der Ausgliederung des operationellen Geschäfts aus dem eviga e.V. wird konkretisiert 25.05.2004
Ende Mai werden Verantwortliche der „DIE WILLE“ gGmbH und des eviga e.V. Inhalte und Zeitplanung des künftig gemeinsamen Geschäftsbereichs Arbeitsförderung weiter beraten. Damit folgen wir einem Votum, das die Mitgliederversammlung des eviga e.V. am 22.04.04 abgegeben hat. Sie finden Bilder davon auf unserer Bildergalerie. Sowohl über die rechtliche Struktur des gemeinsamen Aufgabenbereichs wie auch über die zeitliche Abfolge der nächsten Schritte sind Entscheidungen vorzubereiten, die durch die Beschlussgremien der Partner noch zu billigen sind. Die enge Einbeziehung der jeweiligen Mitarbeiterschaft der beiden Träger ist dabei beiden Seiten wichtig wie auch die Abstimmung mit den Zuwendungsgebern und allen Geschäftspartnern über die geschäftspolitischen Ziele und Zeithorizonte für deren Realisierung. Der am 22.04.04 neu gewählte Vorstand des eviga e.V. wird auf seiner ersten Arbeitssitzung im Juni diese Fragen als einen Haupttagesordnungspunkt behandeln.
Entscheidung über die Bildung von ARGE´S noch vor der parlamentarischen Sommerpause erwartet 25.05.2004
ARGE´S (Arbeitsgemeinschaften) aus den lokalen Agenturen für Arbeit und den kommunalen Sozialämtern, die künftig für die Umsetzung der arbeitsmarktpolitischen Instrumentarien, Verantwortung tragen sollen – dieses Zauberwort am Himmel der Arbeitsmarktpolitik sorgt in den Fachkreisen weiter für gespannte Aufmerksamkeit. Noch wird im und außerhalb des Parlaments über die vor allem finanziellen Bedingungen gerungen, zu denen künftig die Beteiligten die Arbeit gestalten sollen. Aktuelle Informationen findet Sie unter www.efas.de wie auch unter www.bagarbeit.de. Entscheidungen werden Sie als PDF – Dateien zum downloaden unter unserer Rubrik „Dokumente“ finden.
… die Zeit ist um, das JUMP - PLUS – Projekt geht zu Ende 05.05.2004
 
  haben 6 Monate lang 10 jugendliche Sozialhelfer/innen in Potsdamer Betrieben und Einrichtungen ein Praktikum absolviert. Bis jetzt hat bereits ein Teilnehmer mit einem unbefristeten Arbeitsvertrag die "Ziellinie" überschritten.
Auf der Basis des Sonderprogramms des Bundes zum "Einstieg arbeitsloser Jugendlicher in Beschäftigung und Qualifizierung JUMP - PLUS - Projekt" wurden zahlreiche berufsorientierte Angebote unterbreitet, u.a. im handwerklichen und im Büro- und Verwaltungsbereich.  
Diakonischer Rat des DWBB billigt Ausnahmeregelung für den eviga zur Anwendung einer „Sonderregelung für geförderte Arbeitsverhältnisse“ 05.05.2004
Die vom eviga e.V. als Ausnahmeantrag eingebrachte „Sonderregelung für geförderte Arbeitsverhältnisse“ hat der Diakonische Rat des DWBB auf seiner Tagung am 20.04.2004 bewilligt. Mit seinem Beschluss macht das Aufsichtsorgan des DWBB für den eviga e.V. den Weg frei, dass auch nach der gesetzlichen Neuregelung (ab 01.01.04) für Beschäftigte in ABM rechtswirksam Arbeitsverträge für von der Agentur für Arbeit zugewiesene arbeitslose Personen abgeschlossen werden können. Er folgt damit dem gesetzlich vorgezeichneten Weg, künftig lediglich Pauschalzuschüsse für ABM als Arbeitsentgelt zu finanzieren. Träger und Einrichtungen, die ebenfalls davon Gebrauch machen wollen, sind gehalten, ebenfalls einen Antrag auf Gewährung einer Ausnahmeregelung gem. § 7 Abs.1 Ziff.6 der Satzung DWBB, einzureichen. Wir haben die „Sonderregelung für geförderte Arbeitsverhältnisse“ auf unserer Rubrik „Dokumente“ ihnen zur Verfügung gestellt. Sie können sie dort einsehen und herunterladen...
Mitgliederversammlung des eviga begrüßt die Auslagerung des operativen Geschäfts in eine andere rechtliche Struktur
- Gundel Kern erneut zur Vorstandsvorsitzenden gewählt
30.04.2004
Mit der Entgegennahme des Geschäftsberichts für 2003 und des Prüfberichts über den Jahresabschluss 2003 war der erste Teil der Tagesordnung der jährlichen Mitgliederversammlung des eviga am 22.04.04 ausgefüllt, der mit der Entlastung des Vorstandes durch die Mitgliederversammlung endete. Gastgeber war unser Mitglied, DIE WILLE gGmbH, in seinen Räumen in der Kreuzberger Wilhelmstraße. Im zweiten Teil der Tagesordnung stimmte die Mitgliederversammlung dem vorgelegten Wirtschaftsplan für 2004 einstimmig zu und wählte turnusgemäß den Vorstand für drei Jahre. Erneut wurden Gundel Kern und Barbara Faccani, als neues Vorstandsmitglied wurde Thomas Lübke, Pfarrer der Philippus-Nathanael – Kirchengemeinde in Berlin – Schöneberg gewählt. Erhebliches Gewicht kommt dem Votum der Mitgliederversammlung zu, die die Überlegungen des Vorstandes und der Geschäftsführung begrüßt, das operative Geschäft des Vereins in eine andere rechtliche Struktur auszulagern, um im Verbund mit anderen sozialen Dienstleistungen neue Zuschnitte und Schnittstellen mit anderen Anbietern zu suchen. Der Verein würde dann die Arbeit auf seine Lobbyfunktionen konzentrieren.
Die nächste Mitgliederversammlung wurde für den 10.05.2005, dem Tag des 10. Geburtstages des eviga, einberufen. Die Konstituierung des neu gewählten Vorstandes fand im Anschluss an die Mitgliederversammlung statt. Der Vorstand wählte Gundel Kern erneut zur Vorstandsvorsitzenden. Erste Stellvertreterin ist Barbara Faccani, Thomas Lübke wurde zum 2. stellvertretenden Vorsitzenden bestimmt.
AMOB – Träger begrüßen die Fortsetzung der durch die SPI Consult GmbH und den eviga angebotenen Fortbildungsreihe 30.04.2004
Die im Haus der Berufsgenossenschaften am 23.04.04 durchgeführte Informations- und Fortbildungsveranstaltung für die Geschäftsführer(innen) der AMOB – Träger bot wieder ein breites Themenspektrum. Eine „aktuellen Stunde“ zur Neuordnung der rechtlichen Bedingungen von ABM, bei der Lieselotte Meinert (Regionaldirektion Berlin – Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit) sowohl einen Einblick und eine Übersicht zur Fördermittelsituation wie auch einen Ausblick in die anstehenden weiteren Gesetzesänderungen und deren Folgen gab, stand am Beginn der fünfstündigen Veranstaltung. Es folgte eine Einführung in den weiten Bereich des Themas Insolvenzen – Begriffsbestimmungen, Risikovorsorge und Auswirkungen des Insolvenzverfahrens durch Christian Reimer (Dipl. - Wirtschaftsjurist) . Dem Referenten gelang es vorzüglich, die notwendige Sensibilisierung des Zuhörerkreises zu erreichen, ohne durch Überzeichnungen ein konkretes Bedrohungsszenario für den einzelnen aufzuzeigen. Abgeschlossen wurde die Veranstaltung durch Dr. Joachim Hage und Dieter Windisch, die vor dem Hintergrund noch unklarer, jedoch zu erwartender Veränderungen bei der öffentlich finanzierten Beschäftigung Thesen und Anmerkungen zur Frage von Kooperationen bis hin zu Fusionen anrissen, deren Vertiefung und Konkretisierung künftigen Zusammenkünften und weiterem Nachdenken vorbehalten sein muss.
LEONARDO DA VINCI - Projekt geht in die zweite Phase 30.04.2004
Mit einem Austauschbesuch von Lehrern und Ausbildern bei unserem maltesischen Partner, der Employment & Training Corporation (ETC), beginnt die zweite Phase unseres Mobilitätsprojektes mit Förderung des europäischen Berufsbildungsprogramms Leonardo da Vinci. Vom 02. bis 09. Mai 2004 wird die vier Personen umfassende Besuchergruppe Gespräche mit Lehrern und Ausbildern des ETC, mit Verantwortlichen aus den zuständigen Ministerien und mit Offiziellen aus Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens führen. Ziel ist, einen weiteren Schritt hin zu einem harmonisierten Curriculum für Beschäftigung von Sozialhelfern zu machen. Der Abgleich unterschiedlicher Standards ist Voraussetzung dazu, einheitliche Mindestvoraussetzungen zu entwickeln, die es An– und Ungelernten ermöglichen, eine ihren Kenntnissen und Fähigkeiten adäquate Berufstätigkeit auszuüben. Aus Gründen der konkreten Besuchsplanung werden Detailabsprachen durch den Geschäftsführer des eviga in der Woche vom 26. bis 30.04.04 vor Ort getroffen. Über die Ergebnisse wird an dieser Stelle wieder informiert...
…ein Osterausflug der besonderen Art 08.04.2004
Am letzten Wochenende hat die Saison für unser Wikingerschiff „Kari“ wieder begonnen. Sofern Sie für Ihren Ausflug zu Ostern noch ein besonderes Ziel suchen, können wir Ihnen etwas anbieten: Fahren Sie doch einmal mit unserem Wikingerschiff „Kari“ von oder nach Sacrow zur Heilandskirche. Sie ist jeder-zeit einen Besuch wert. Öffnungszeiten der Kirche und Fahrzeiten der „Kari“ finden Sie unter: www.wikingerschiff.eviga.de
Fortbildungsveranstaltung für AMOB – Träger
SPI – Consult GmbH und eviga e.V. setzen die Veranstaltungsreihe für Träger fort
08.04.2004
Wieder im „Haus der Berufsgenossenschaften“ als Veranstaltungsort haben durch die SPI Consult GmbH geförderte arbeitsmarktorientierte Beschäftigungsträger die Möglichkeit, sich auf gesonderte Einladung mit aktuellen Rechts – und Finanzierungsfragen auseinanderzusetzen. Die Veranstaltung wird neben der Finanzierung von AB – Maßnahmen für 2004 einen Fokus auf die Steuerung von arbeitsmarktpolitischen Dienstleistern legen und sich Strategien zur Vermeidung von Insolvenzen und dem Thema strategische Kooperationen und Fusionen widmen. Die Veranstaltung ist für den 23.04.04 geplant.
Planung beruflicher Bildungsmaßnahmen-
Ausschreibung der Bundesagentur für Arbeit veröffentlicht
08.04.2004
Die Ausschreibung ist laut Rundschreiben des bvaa vom 08.04.2004 einsehbar. Der Verband hat sich zum Fachkonzept für berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen positioniert und Vorschläge für eine qualitätssichernde Umsetzung unterbreitet. Wir haben diese Dokumente als Word – Dateien auf unserer Dokumentenseite ebenfalls eingestellt.
Arbeit für Langzeitarbeitslose 08.04.2004
Das von der Bundesregierung beschlossene Programm „Arbeit für Langzeitarbeitslose“ wird in einem Rundschreiben der Senatsverwaltung für Soziales ausführlich dargestellt und Hinweise zum Verfahren gegeben. Der Mitgliederrundbrief des Berliner Verbandes für Arbeit und Ausbildung (bvaa) dokumentiert dieses Rundschreiben. Sie finden unter unserer Rubrik Dokumente den Text als pdf – Datei (SenSoz_AfL.pdf) zum Herunterladen.
Neuer Entwurf zum Optionsgesetz 08.04.2004
Der Ev. Fachverband für Arbeit und soziale Integration (EFAS) hat in seinem Mitgliederrundbrief „EFAS-Aktuell 6/2004“ informiert, dass die Bundesregierung in der Auseinandersetzung um den Entwurf eines Optionsgesetzes Formulierungshilfen zur Gestaltung erstellt hat. Die strittigen Fragen der Kostenerstattung sollen im Rahmen der so genannten Organleihe gelöst werden. Klicken Sie zu weiteren Informationen auf: www.efas-web.de/public/aktuelles/aktuelles.hhp?Aktion=Anzeigennummer
Leinen los für die „Kari“ 31.03.2004
Am 02.04.2004 beginnt für unser Wikingerschiff „Kari“ die zweite Saison. Schiffsführer Peter Borrmann erwartet Sie als seine Fahrgäste zu einer Fährfahrt von oder nach Sacrow. Natürlich kann die „Kari“ auch wieder gechartert werden. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Webseite unter www.wikingerschiff.eviga.de . Wir hoffen, Sie machen von diesem Angebot rege Gebrauch.
Agenturen für Arbeit und Senatsverwaltung für Arbeit einig über Landesfinanzierung von ABM 31.03.2004
Die SPI – Consult GmbH hat mit Rundbrief an die Träger der Arbeitsförderung das Verfahren zur Gewährung von Landesmitteln zur Kofinanzierung von ABM bekannt gegeben. Sie finden als Dokumente ein entsprechendes Merkblatt sowie die Formblätter, die bei der Beantragung der ABM ausgefüllt werden müssen. Erfreulich ist, dass eine Einigung über die Beschäftigung von Personen auf einem Vollzeitarbeitsplatz erzielt werden, wenn diese lediglich ein Arbeitsentgelt mit € 900,-- erzielen können, weil auf diese Weise vermieden werden soll, dass wegen eines zu geringen Erwerbseinkommens noch zusätzlich Sozialhilfe beantragt werden soll. Zu weiteren Informationen klicken sie hier...
Mitgliederversammlung des eviga e.V. am 22.04.2004 - neuer Vorstand wird gewählt 24.03.2004
Die Mitgliederversammlung des eviga e.V. ist am 22.04.2004 um 11.00 Uhr in den Räumen von „Die Wille gGmbH“, Wilhelmstr. 115, 10963 Berlin, vorgesehen. Mittelpunkt der Mitgliederversammlung wird die Vorlage des Geschäftsberichts des Vorstandes über die Ergebnisse des Jahres 2003 und die Diskussion über die künftigen Perspektiven für die Arbeit des Vereins sein. Da satzungsgemäß ein neuer Vorstand zu wählen ist, drei der bisherigen fünf Vorstandsmitglieder (Ralf-Thomas Fürste, Angelika Jahn und Brigitte Krause) sich nicht mehr zur Wahl stellen, wird der neu zu wählende Vorstand mit mindestens einer neuen Person gebildet werden. Auf der Tagesordnung steht weiter die Vorlage des Prüfberichtes über den Jahresabschluss 2003 und die Verabschiedung des Wirtschaftsplans für 2004. Bereits an dieser Stelle weisen wir darauf hin, dass Anträge zur Beschlussfassung in der Mitgliederversammlung der Geschäftsstelle bereits jetzt eingereicht werden sollten.
Wikingerschiff „ Kari“ startet in seine zweite Saison, wenn... 23.03.2004
Der Start unseres Wikingerschiffs „Kari“ in seine zweite Saison wird von den Potsdamer(innen) und deren Gästen sehnsüchtig erwartet. Schiffsführer Peter Borrmann steht bereit, die „Kari“ auf der bewährten Strecke „Matrosenstation Kongnǽs“ - Heilandskirche in Sacrow einzusetzen. Allerdings liegt uns die verbindliche Genehmigung der Unteren Naturschutzbehörde zur Anbringung eines Pon-tons zum Anlegen nahe der Heilandskirche noch nicht vor. Die Zeit drängt, denn bis zum geplanten Start am 02.04.2004 ist nur noch wenig Zeit. Aktuelle Informationen finden Sie unter www.wikingerschiff.de
Entwurf für eine „Sonderregelung für geförderte Beschäftigungsverhältnisse“ in der Diskus-sion der Arbeitsrechtlichen Kommission (AK DWBB) und des Diakonischen Rates des Diako-nischen Werkes Berlin – Brandenburg 23.03.2004
Der gemeinsam von der DIE WILLE gGmbH und dem eviga e.V. in den Diakonischen Rat einge-brachte Antrag auf Erteilung einer Ausnahmegenehmigung zur Anwendung einer „Sonderregelung für geförderte Beschäftigungsverhältnisse“ um Personen in ABM rechtswirksam einstellen und ver-güten zu können, ist noch nicht verabschiedet. Wie verlautet, ist die AK DWBB um ein entsprechen-des Votum gebeten worden. Die nächste Sitzung der AK DWBB ist für den 19.04.04 geplant, der Diakonische Rat tritt am 20.04.04 erneut zusammen. Die Beschlussfassung über die „Sonderrege-lung“ ist notwendig, um eine Verfahrenssicherheit für die Wirksamkeit von Arbeitsverträgen mit ABM – Beschäftigten und deren Vergütungszahlung zu erzielen. Die bisherige Rechtsgrundlage ist nach der zum 01.01.2004 in Kraft getretenen Gesetzesänderung überholt.
Bundesagentur bereitet Ausschreibung über berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen vor 23.03.2004
Nach dem die Bundesagentur für Arbeit die Befragung möglicher Teilnehmer an Ausschreibungen abgeschlossen und sich damit ein Bild gemacht hat, welche Interessenten aufgrund ihrer rechtlichen Stellung für eine mögliche Berücksichtigung bei der freihändigen Vergabe von Aufträgen in Frage kommen und welche Institutionen bei einer Ausschreibung von Leistungen nach der VOL zu berück-sichtigen wären, werden in dieser Woche die Vorbereitungen für die Ausschreibung von berufsvor-bereitenden Bildungsmaßnahmen abgeschlossen. Die Ausschreibung wird in der 14. Kalenderwoche unter www.arbeitsagentur.de abgerufen werden können.
Optionsmodell nach wie vor umstritten 23.03.2004
Regierung und Opposition haben noch immer keine Einigung über die Frage der Finanzierung der Kosten für die Vermittlung der Langzeitarbeitlosen erzielt. Der gegenwärtige Sachstand ist aus einer Veröffentlichung der „Frankfurter Rundschau“ ablesbar. Näheres unter www.fr-aktuell.de.
Berliner Landeshaushalt 2004/2005 beschlossen 23.03.2004
Das Berliner Abgeordnetenhaus hat den Haushaltsentwurf für 2004/2005 mit den Stimmen der Re-gierungsfraktionen beschlossen. Damit ist auch das hauswirtschaftliche Rundschreiben der Senats-verwaltung für Finanzen überholt. Die Service – Gesellschaften werden mit dem Inkrafttreten des Haushalts in die Lage versetzt, die bisherigen Vorbehalte bei der Bewilligung der beantragten Zu-wendungen für die AMOB – Träger aufzuheben. Parallel dazu werden die Bedingungen für die Ge-währung von Landeszuschüssen für die Kofinanzierung von Sachkosten für ABM wie auch für den Trägeraufwand bekannt gegeben. Die Umsetzung von ABM – Planungen könnte damit beginnen. Eine gemeinsame Informationsveranstaltung von eviga und SPI – Consult GmbH am 22.04.2004 befindet sich in der konkreten Vorbereitung. Der Teilnehmerkreis ist bereits vorab in Kenntnis gesetzt…
Abschluss der ersten Phase des LEONARDO – Mobilitätsprojekts 11.02.2004
Mit dem letzten Austauschbesuch bei der KLK Vård & Utbildning AB in Västerås / Schweden vom 24.01. bis 07.02.2004 endet die erste Phase des LEONARDO DA VINCI – Mobilitätsprojektes, bei dem wir außer mit dem schwedischen Partner mit der Employment & Training Corporation (ETC) kooperieren. In den zurückliegenden zwei Jahren haben wir sowohl die Politikverantwortlichen wie auch Fachministerien, Arbeitsverwaltung sowie Bildungsfachleute und soziale Einrichtungen informiert und für die Idee einer einheitlichen Richtlinie für die Tätigkeit als Sozialhelfer begeistert. Die Voraussetzung dafür wäre die Entwicklung abgestimmter länderübergreifender Mindeststandards, die für Anbieter und Kunden von sozialen Hilfsdiensten ein höheres Maß an Transparenz für die angebotenen Leistungen bieten würde. Bei diesem letzten Besuch steht die Abstimmung der unterschiedlichen Curricula, die von uns und unserem schwedischen Partner angewendet werden, im Mittelpunkt. Über die Ergebnisse werden wir bei unserer Mitteilung zur nächsten aktuellen Webseite eingehen.
Impressionen vom Besuch der schwedischen Gäste Ende November 11.02.2004
Die zugesagten Fotoerinnerungen vom ersten Besuch der schwedischen Gäste finden die Besucher unserer Webseite nun in unserer Bildergalerie.
Erste Auswirkungen der veränderten Rechtslage bei ABM 11.02.2004
Arbeitslose, die anstelle ausgeschiedener Personen in ABM mit einer Bewilligung aus dem Vorjahr zugewiesen werden, sind nicht mehr arbeitslosenversicherungspflichtig. Damit erwerben sie keine neuen Ansprüche auf Arbeitslosengeld oder – hilfe. ABM – Träger müssen sowohl durch geänderte Arbeitsverträge der neuen Rechtslage entsprechen als auch bei der Abführung der Sozialversicherungsbeiträge beachten, dass sie Arbeitnehmer/innen mit unterschiedlichem Status in der Sozialversicherung beschäftigen. Eine Musterformulierung können Interessenten auf Anfrage bei unserem Projektverwalter Herrn Birdal erhalten (Tel. 469 002 15).
Agentur für Arbeit Berlin Süd erlässt neue Verfahrungsregelung für die Abrechnung von ABM 11.02.2004
Die Agentur für Arbeit Berlin Süd hat mit einem Rundschreiben an die ABM – Träger klargestellt, dass die bewilligten Zuschüsse u. a. für die Sozialversicherungsausgaben verwendet werden dürfen, obwohl der pauschale Erstattungssatz nicht die tatsächlichen Aufwendungen deckt. Den Text des Schreibens der Agentur für Arbeit finden Sie hier. Zum betrachten des Textes benötigen Sie den Adobe Acrobat Reader welchen Sie hier finden können.
Neue Fassung der Sonderregelung für geförderte Arbeitsverhältnisse erarbeitet 11.02.2004
Gemeinsam mit dem Ev. Jugendzentrum „Die Wille“ GmbH haben wir einen Vorschlag für eine Änderung einer „Sonderregelung für geförderte Arbeitsverhältnisse“ erarbeitet, der die bisher geltende Anlage 16 zu den Arbeitsvertragsrichtlinien (AVR) des Diakonischen Werkes der EKD ablösen soll. Diese Fassung wird nun gleichzeitig dem Diakonischen Rat des Diakonischen Werkes Berlin – Brandenburg und der Arbeitsrechtlichen Kommission unseres Werkes vorgelegt werden, damit Verfahrenssicherheit bei der Entgeltzahlung an die ABM – Beschäftigten sichergestellt werden kann. Den Text dieser "Sonderregelung" finden Sie hier. Zum betrachten benötigen Sie den Adobe Acrobat Reader welchen Sie auf der www.adobe.de herunterladen können.